Montag, 22. Januar 2018

Ein neuer Mantel

Im Dezember hab ich kurz vor Weihnachten festgestellt, dass ich dringend einen neuen Mantel brauche. Zum Glück hatte ich schon ein Schnittmuster im Auge, da nicht viel Zeit blieb, bis ich über die Feiertage weg von meiner Nähmaschine war. In der Oktober-Ausgabe der Fashion Style war ein Vintagemantelschnitt neu aufgelegt dabei. Da ich keinen schönen Stoff mit zwei 'schicken Seiten', wie im Schnitt angedacht, gefunden habe, hab ich mich für einen schlichten schwarzen Mantelstoff (Zusammensetzung grob: viel Wolle, etwas Kashmir, etwas Polyirgendwas) entschieden.
Ich mag wirklich diesen Kragen. Geändert hab ich nur die Länge unten und den Mantel gekürzt, nachdem er fast fertig war. Das Oberteil passt von der Länge, da der Schnitt für Menschen ausgelegt ist, die 1,72 m groß sind. Ich bin ein Stück kleiner, dadurch passte dann zum Glück die Oberteillänge. So im Nachhinein hätte ich die Ärmel kürzen sollen. Auch mit hochgeklappen Manschetten reichen sie fast bis zu den Fingerspitzen.
Geschlossen wird der Mantel mit drei sichtbaren Knöpfen und sechs unsichtbaren Druckknöpfen. Das annähen dieser hat nochmal ordentlich Zeit gekostet und ich hab es am 23. auf der Bahnfahrt zu meinen Eltern gemacht. Insgesamt hab ich dann etwa eine Woche für den Mantel gebraucht. Ansporn war, dass meine Mutter behauptet hat, dass ich das nicht schaffen würde.
 
Das Futter ist einfach schlicht schwarz. Nur die (nicht sichtbaren) Taschenbeutel hab ich aus einem anderen Reststoff mit Muster gefertigt.
Ich bin super zufrieden mit dem Mantel und er ist schön warm und mal etwas anderes.

Samstag, 30. Dezember 2017

Weihnachtskleid 2017 - Finale

Nachdem ich doch den einen Zwischenstandspost glatt verpasst habe, kommt dann hier mein fertiges Kleid. Ich hatte mich ja für das Beryl Bomber Dress von Named entschieden, aus einem Musterstoff vom Stoffmarkt.
Ich hab nach der Maßtabelle eine 42 genäht, wobei das Kleid durch den Schnitt ja eher lose sitzt. Geändert hab ich nur die Stelle an der ich das Taillengummi eingenäht hab, damit es nicht oberhalb meiner Taille sitzt.
Auf der Rückansicht sieht man, dass sich das Oberteil hinten ausbeult, wenn ich das Kleid nicht vernünftig runter gezuppelt habe, aber ansonsten sitzt es ganz gut. Das Taillengummi ist noch etwas lang, mal schauen, ob ich es noch kürze. Hier ist in der Anleitung meiner Meinung nach nicht genau genug angegeben, wie die Länge berechnet werden soll.
Alles in allem bin ich aber zufrieden und es gab auch nur Komplimente von der Familie dazu.
Die anderen fertigen Weihnachtskleider könnt ihr euch beim MMM angucken. Nochmal vielen Dank für die Organisatorinnen! Es war mal wieder eine Freude und eine gute Motivationshilfe.

Donnerstag, 30. November 2017

WKSA 2017 - Ich habe mich entschieden und sogar bereits Stoff

Und schon sind wir beim zweiten Treffen. Beim letzten Mal haben sich viele Stimmen für das Bomberdress mit dem Hirschstoff entschieden und dieses wird es jetzt auch. Vielen Dank nochmal an alle, die ihre Meinung abgegeben haben. Da ich schon bereits Stoff und Schnittmuster habe, hab ich bereits mit dem Zuschneiden angefangen. Die Wochenenden bis Weihnachten sind nämlich schon ziemlich verplant und so muss ich Gas geben, weil unter der Woche doch nicht ganz so viel Zeit bleibt.
Hier könnt ihr sehen, wie weit die anderen Teilnehmerinnen sind.

Mittwoch, 22. November 2017

WKSA 2017 - Wir haben so viele Ideen

Es ist wieder soweit und auf dem MMM-Blog startet wieder der Weihnachtskleid-Sewalong. Beim ersten Treffen geht es erstmal um Ideen. Letztes Jahr hab ich ja eine Rock und Blusenkombi genäht.
Dieses Jahr stehen zwei Kleiderschnitte zur Auswahl.
Das wären einmal New Look 6000 View D oder das Beryl Bomber Dress von Named. Für beide hab ich schon Stoff und auch fast alles an Zubehör da. Das New Look-Kleid würde komplett in schwarz ohne Muster gehalten, wohingegen Beryl aus dem gemusterten Stoff rechts auf dem Bild mit schwarzem Bündchen entstehen soll. Ich bin nur ein bisschen unsicher, ob mir das ein wenig zu unfestlich ist. Ein bisschen Zeit zum überlegen ist ja zum Glück noch, vor allem, da ich eben nicht mehr Stoff organisieren muss, dürfte ich gut in der Zeit sein.

Donnerstag, 16. November 2017

Im Namen des Mondes

Okay, falsche Sailor-Kriegerin, aber dieses Jahr für Halloween hab ich mich für eine untote Sailor Pluto entschieden. Die Idee dazu kam beim brainstorming mit einer Freundin und nachdem sie ein paar Tage in meinem Kopf reifen durfte (wäre cool, aber echt viel Arbeit, weil quasi nix dafür vorhanden), hab ich dann doch versucht es umzusetzen. Wer jetzt hier ein super detailtreues Cosplay erwartet, ist leider falsch.
 Der großteil des Kostüm ist durch 'mal gucken, ob das klappt' entstanden. Als Grundlage hab ich einen Nettiebody benutzt und dann dort einen Faltenrock dran gesetzt. Der Matrosenkragen hat auch noch so semi gut funktioniert, da ich mich dort total mit den Dimensionen verschätzt hab.
Die beiden Schleifen hätte ich im Nachhinein wohl doch noch irgendwie verstärken wollen, da gerade die am Rücken ein sehr trauriges Bild abgibt. Die Handschuhe hab ich ebenfalls selber genäht. Aber das kommt wohl eher auf die Liste von Dingen, die ich so schnell nicht nochmal machen muss.
Der Stirnreif ist aus goldglitzer Moosgummi gemacht, welches es bei Buttinette gibt. Dann noch eine Perücke und der Versuch mein Gesicht mit Makeup irgendwie nach Skelett-Untot-Zombie aussehen zu lassen. Alledings hatte ich auch noch eine dicke Erkältung, was das ganze etwas erschwert hat. Auf dem Photo sieht man, dass der Geleyliner auf meiner Nase taschentuchfest ist, das weiß drumherum aber leider nicht. Ich hatte auf jeden Fall erreicht, dass mich auf der Party Leute nicht als mich erkannt habe. Das es Sailor Pluto sein soll haben aber die, welche selber Sailor Moon geschaut haben, erkannt.
Eigentlich war ich doch zufrieden mit dem Kostüm, auch wenn mit etwas mehr Zeit, Planung und Materialien das ganze noch zu verbessern wäre.