Mittwoch, 21. Juni 2017

Ein Sommerrock

Letztes (oder vielleicht auch schon vorletztes) Jahr fand ich auf dem Stoffmarkt einen Coupon aus einem schön luftig, leichten Stoff. Keine Ahnung was für ein Material (hier könnte ich mal eine Brennprobe mache), aber sehr schön weich. Ich hatte direkt die Idee, dass ich daraus einen langen Rock für den Sommer haben möchte. Und dann lag der Stoff rum. Jetzt ist er aber tatsächlich verarbeitet worden und ich bin bei meiner Originalidee geblieben.
Den Schnitt habe ich selber erstellt. Und zwar habe ich, als ich dieses Jahr in London war, für 2 £ ein Buch dafür gefunden ('Make your own dress patterns' von 1977). Für den Preis habe ich es mal mitgenommen.
Ich habe einen Grundschnitt für einen leicht ausgestellten Rock erstellt und den dann einfach nach unten verlängert.
Ausgerichtet hatte ich das ganze an der Borte, die ich am unteren Ende des Rocks haben wollte. Er ist jetzt etwa Knöchellang.
Insgesamt natürlich ein eher schlichteres Schnittmuster. Geschlossen wird das ganze mit einem Reißverschluss an der Seite.
Den Bund hab ich einfach nur umgeklappt und festgesteppt. Der Rock sitzt etwa in der Taille und wird mit vier Abnähern auf Figur gebracht. Allerdings könnte beim nächsten Versuch ein paar Zentimeter weg, wobei ich etwas Probleme hatte den Schnitt auf den Stoff zu übertragen, also bin ich vielleicht auch nur verrutscht.
Der Stoff alleine war dann doch etwas durchsichtig, sodass ich noch einen Unterrock eingenäht habe. Er ist am Bund und Reißverschluss mit dem Oberrock vernäht. Der Unterrock endet etwa auf Kniehöhe.
Für einen ersten Versuch bin ich auf jeden Fall sehr zufrieden.

Verlinkt: MeMadeMittwoch, AfterWorkSewing

Montag, 22. Mai 2017

Mein erstes Webprojekt

Ich hab mir schon vor einiger Zeit (wir ignorieren wie lange, das ist peinlich) einen Ashford Tischwebstuhl gekauft. Nachdem ich wirklich lange diese ganzen tollen Handwebprojekte auf Ravelry angeschmachtet habe, musste ich einen haben. Und da ich die wirklich komplizierten Muster weben wollte, hab ich mir direkt einen mit acht Schäften gekauft. Als Vergleich: so ein typischer Schulwebrahmen hat zwei 'Schäfte', also jeweils einmal hoch und einmal runter. Mit mehr Schäften kann man komplexere Muster weben. So ganz bin ich in der Materie immer noch nicht drin, da gibt es definitiv bessere Artikel zu im Internet, die die Funktionsweise sehr gut erklären.
Auf jeden Fall hab ich jetzt meinen ersten Schal gewebt. Er ist ein wenig kürzer geworden als geplant, aber trotz der Fehler bin ich sehr stolz auf ihn.
So sah das ganze aus, direkt bevor ich es vom Webstuhl geschnitten hab. Der Weg hier hin war aber etwas länger.
Zuerst musste die Kette geschärt werden. Da ich hier mit doppelten Kettfäden gearbeitet habe, musste ich über 500 Fäden schären.
Danach kam das ganze auf den Webrahmen und wurde durch die Litzen und das Webblatt gezogen.
Hier muss sehr genau gearbeitet werden, da das Muster nicht passt, wenn beim Litzeneinzug Fehler passieren. Also alles mehrmals kontrollieren.
Und danach konnte es dann auch 'schon' mit dem Weben losgehen.
Frisch vom Webrahmen vor dem Waschen sah der Schal dann so aus:
Ich hatte erst überlegt, ob ich die Fransen zu Kordeln drehen soll, aber das gefiel mir in diesem Fall nicht. Also hab ich sie so gelassen und nur auf eine Länge gekürzt.
Meine Spannung war wohl nicht immer gleich, weswegen sich der Schal etwas wellt und auch nicht überall gleich breit ist. Aber das ist einfach Übungssache. Vor dem Waschen hatte er auf jeden Fall eine Länge von 138 cm und war etwa 37 cm breit. Eigentlich waren 2 m angeplant, aber ich hab beim Kette schären vergessen den nichtwebbaren Rest einzuplanen.
Durch das Waschen und die fehlende Kettspannung ist der Schal etwas eingegangen. Er hat etwa 10 cm in der Länge und 3-4 cm in der Breite verloren.
Aber die Wellen haben sich etwas gelegt.
Für mein erstes Projekt bin ich aber sehr zufrieden. Und jetzt folgen einfach noch ein paar weitere Nahaufnahmen.
Die Rückseite:
Und nochmal das Muster. Am Anfang und Ende ist es anders als über den Rest des Schals.
Mir ist tatsächlich ein Fehler beim Litzen stechen passiert, aber da ich ihn konsequent durchgezogen habe, fällt er gar nicht so stark auf.
Das Muster habe ich aus 'The Ashford Book of Weaving Patterns From Four to Eight Shafts' und heißt 'Pointed Twill Variation'
Das verwendete Garn ist Venne Cottoline, eine Baumwoll(60 %)-Leinen(40 %)-Mischung und ich habe 187 g weiß für die Kette und 92 g schwarz für den Schuss benötigt. Bei 640 m auf 100 g sind das fast 1,800 m, also so Webprojekte eignen sich gut um größere Mengen Garn loszuwerden.
Ich plane auf jeden Fall schon die nächsten Projekte und habe schon eine Sockenwoll-Testkette geschärt. Jetzt muss sie nur noch auf den Webstuhl.

Dienstag, 18. April 2017

FJKA 2017: Finale

Da sind wir tatsächlich schon beim Finale vom Frühlingsjäckchen Knitalong. Ich bedanke mich auf jeden Fall bei Sylvia und Luise fürs Organisieren! Wer weiß, wie lange die Wolle sonst noch bei mir im Stash gelegen hätte.
Pünktlich hierfür bin ich mit dem Stricken fertig geworden.




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Ja, es sind noch keine Knöpfe dran und ich habe die Jacke beim trocknen auch nicht gespannt, weshalb sie momentan schmaler ausfällt als gedacht.

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Bei den Knöpfen bin ich jetzt am überlegen, was für welche es werden sollen.

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Von diesen hier hätte ich genügend da, alles andere (auch in anderen Farben) müsste ich kaufen. Jetzt hat aber Ysolda in der Anleitung Knöpfe selber mit dem Vogelmotiv bestickt. Die Idee finde ich auch nett. Muss ich nochmal genau überlegen.

Und jetzt noch die üblichen Infos: Gestrickt habe ich den Chickadee in 38 auf 3,5 mm Nadeln. Die Wolle ist Drops Baby Merino in schwarz, weiß und dunkellila. Insgesamt hab ich 252 g schwarz, 10 g weiß und 8 g lila verbraucht. Die Passe eignet sich also super für Reste!
Ich hab den Pulli verlängert und zwar habe ich 10 extra Reihen vor den Taillenabnahmen gestrickt und 20 Reihen bevor ich den Rand angefangen habe.

Auf den Photos trage ich unter der Jacke noch mein neustes Tonic Tee.

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Mittwoch, 12. April 2017

Butterick B6018

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Meine Oma hat im März ihren Geburtstag gefeiert und meiner eigenen kleinen Tradition folgend, hab ich dafür ein Kleid genäht. Entschieden hab ich mich für besagten Butterick Retro Schnitt B6018 View B mit dem runden Ausschnitt (die technische Zeichnung finde ich hier ja mal wieder viel schöner als das genähte Modell auf der Webseite).
Laut Maßtabelle brauchte ich obenrum eine 16 und untenrum eine 18. Die Nahtlinie zwischen den Oberteil- und Rockschnittteilen ist nach oberhalb der Taille verlegt. Also hab ich die Oberteile in der 16 zugeschnitten und die Rockteile ab Taillenlinie nach oben zu einer 16 auslaufen lassen. Da die angegebene Rückenlänge zu meiner passte, hab ich dieses Mal das Oberteil nicht verlängert.

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Zufrieden bin ich mit dem Sitz aber nicht (aber ich war ja auch zu faul/zu spät dran für ein Probeteil). Das Rückenteil ist zu breit und steht gerne hinten am Hals ab und die Ärmelansätze sitzen zu tief. Außerdem bauscht es am unteren Rücken. Ich glaube, hier hätte ich eine Hohlkreuzanpassung machen müssen.

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Insgesamt ist es auch eher etwas weit, also hätte ich vielleicht noch eine Größe runtergehen können. Und ich hab das Kleid um 10 cm gekürzt und es ist immer noch relativ lang. Kürzen musste ich es, weil mein Stoff etwas schmaler war und ich somit nicht mit 4 m ausgekommen wäre.
Anfürsich ist das Kleid aber bequem.

Das Kleid ging relativ gut zu nähen, allerdings hat alleine der Rock acht Schnittteile. Der Ausschnitt hat mir mit den Rundungen und dem Beleg dazu etwas Probleme bereitet. Irgendwie liegt das da alles nicht ganz so richtig, aber mit ordentlich bügeln geht das schon. Geschlossen wird das Kleid mit einem Reißverschluss unterm Arm. Dieser ist kein nahtverdeckter, sondern wird so vom Stoff verdeckt. Das war auch ein wenig friemelig, da ich so einen glaub ich das erste Mal genäht habe und zu dem Zeitpunkt war das Kleid schon fast fertig und eigentlich alles im Weg.
In den Stoff bin ich aber immer noch verliebt. Auf den schwarzen Stoff ist ein geometrisches Muster aufgedruckt. Es ist ein Japanimport, den ich bei Kiseki gekauft habe.


Verlinkt: MeMadeMittwoch, AfterWorkSewing

Mittwoch, 5. April 2017

FJKA: 2. Zwischenstandstreffen

Das zweite Zwischenstandstreffen steht an und inzwischen ist es ja auch richtig Frühling. Auch wenn man davon hier nur an den blühenden Bäumen was merkt, es ist nämlich doch noch frisch draußen.
Seit dem letzten Mal bin ich doch ein bisschen weiter gekommen.

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Mein Jäckchen hat jetzt zwei Ärmel und ich bin fast bei den Taillenabnahmen angekommen. Der rein schwarze Teil geht doch wirklich viel schneller als das mehrfarbige.
Der Wollverbrauch sieht dieses Mal auch gut aus. Ich bin beim dritten Knäuel von sechs. Da muss ich mir wohl keine Sorge machen, dass mir dieses Mal die Wolle ausgeht.

Mittwoch, 22. März 2017

Fledermaustüllrock

Ich möchte schon seit längerer Zeit einen Tüllrock haben. Eigentlich hatte ich mir einen mit kleinen Punkten vorgestellt. Das war aber eher so ein wenn mir der Stoff über den Weg läuft mach ich's Projekt und das war bis jetzt nicht der Fall. Schicken Punktetüll hab ich zwar immer noch nicht gefunden, aber dafür welchen mit Fledermäusen. Wer mich kennt weiß, dass ich Fledermäuse großartig finde! Wie konnte ich da also nein sagen?

Hier sieht man ein wenig wie der Tüll aussieht.
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Meine Vorraussetzung an den Tüllrock waren, dass er möglichst viel Volumen haben und natürlich schön schwingen soll.
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Das ganze ist als dreilagiger, ganzer Tellerrock (zwei Lagen Tüll + 1 Lage kürzerer Unterrock aus Futterstoff) mit einem breiten Gummibund dran konzipiert. Im Nachhinein hätte der Gummibund etwas schmaler sein können (jetzt sind's 5 cm), aber ich hatte eben ansonsten nur richtig schmales Gummi da. Ich glaube so 2,5-3 cm Breite wären gut.

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Zugeschnitten und genäht hab ich ihn an einem Nachmittag. Das nervigste waren die flutschigen Stoffe beim zuschneiden. Da ich den Tüll unversäubert gelassen hab, ist zumindest auch bei zwei Lagen das elendige Säumen weggefallen. Das frisst ja doch ordentlich Zeit.

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Eigentlich wollte ich ja schöne In-Action-Photos machen um zu zeigen wie toll der Rock schwingt, aber das hab ich nicht hinbekommen. So also ein Photo wo ich versuche die Weite des Rocks zu zeigen. Ich hab für die Länge die Stoffbreite komplett ausgenutzt.
Für meine Stoffstatistik war der Rock auch gut, ich hab nämlich 3 m Tüll und noch 1-1,5 m Futterstoff verbraucht.
Das Oberteil ist wieder ein Nettie Bodysuit.

Beim MeMadeMittwoch und AfterWorkSewing findet ihr noch viele weitere tolle Nähsachen.

Montag, 20. März 2017

FJKA: 1. Zwischenstand

Heute ist das erste Zwischenstandstreffen beim FJKA.
Ich hab seit dem letzten Mal die mehrfarbigen linken Maschen besiegt \o/ Gemeinerweise kam am Ende dann auch noch eine (zum Glück Hin-) Reihe mit drei verschiedenen Farben.

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Sieht doch schonmal nicht schlecht aus! Und dafür, dass es noch nicht gewaschen ist, gefällt mir die Fadenspannung auch.
Ein bisschen weiter bin ich jetzt aber doch schon.

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Es gibt schon einen ganzen Ärmel. Jetzt kommt der zweite dran und dann erst der restliche Körper. Aber bevor ich mich daran mache, muss ich erstmal den Knoten aus dem Knäuel entfernen, den man links sieht.

Sonntag, 12. März 2017

The Fandom Orchestra #1: Random Fandom

Letztes Jahr im August hatte ich euch ja meine genähte Star Trek Uniform gezeigt, inklusive eines Sneak-Photos, wofür ich sie genäht hab. Jetzt ist es endlich so weit und das dazu gehörige Video ist endlich erschienen. Da es das erste Projekt des Fandom Orchestras ist, hat sich das ganze leider verzögert, weil nicht genug Einreichungen da waren. Aber das Warten hat sich gelohnt! Ich habe neben dem Cello auch noch Gesang (Sopran) aufgenommen, aber da nur ein Video pro Person erlaubt war, gibt es mich nur hinter meinem Cello. Inklusive eines kleinen Solos :D



Es hat wirklich Spaß gemacht und ich freue mich schon aufs nächste Projekt!
Solltet ihr Spaß an sowas und Zugang zu einem guten Mikrofon haben, kann ich euch nur raten euch anzumelden. Die Anmeldung ist nicht verpflichtend und eine Videoeinreichung ist auch optional.

Sonntag, 5. März 2017

FJKA 2017 - Vorstellung: welches Muster, welches Modell stricke ich?

Heute ist das zweite Treffen beim FJKA und es geht darum, welches Muster jetzt gestrickt wird.
Ich danke allen, die beim letzten Post für den Chickadee gestimmt haben, der wird es jetzt nämlich auch (das hat nur bedingt damit zu tun, dass der Hitofude immer noch nicht fertig ist...).


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Meine Hauptfarbe wird natürlich schwarz und die Bordüre weiß und lila.

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Wie man hier sieht, werden eigentlich drei Farben für die Bordüre vorgeschlagen, aber da man von zweien nur extrem wenig braucht, hab ich mich entschieden ein Farbe wegzulassen. Mein Hintergrund wird also weiß und die Vögel und das andere Muster lila.
Die Jacke wird von oben nach unten gestrickt, weshalb ich jetzt auch schon direkt den Colourworkteil auf den Nadeln habe. Große Herausforderung wird, dass ich noch nie wirklich zweifarbig linke Maschen gestrickt habe. Ich befürchte Knoten und/oder gebrochene Finger. Mal schauen. Wie das dann da mit der Fadenspannung aussieht, weiß ich auch nicht. Ursprünglich hatte ich geplant die linken Maschen vorher noch zu üben, aber Pläne halten ja bekanntlich lange...

Außerdem werden heute noch diese Fragen hier gestellt:
Welche Anleitungen bevorzugt ihr, Zeitschriften, Bücher oder lieber aus dem Internet?
Haltet ihr euch stur an die Anleitung oder nehmt ihr die Anleitung eher als grobe Vorlage?

Ich stricke tatsächlich meistens nach Anleitungen und halte mich auch sehr daran. Irgendwie fehlt mir da noch ein wenig die Sicherheit sowas komplett selbst zu planen. Außer bei Socken, da mach ich auch gerne mal ein Muster aus einem Musterbuch. Die meisten Anleitungen bekomm ich über Ravelry aus dem Internet, aber ich besitze auch ein paar Bücher und Zeitschriften. Wenn ich etwas neues stricken will, schau ich erstmal meine vorhandenen Anleitungen durch. Da ich eigentlich alles bei Ravelry eingepflegt habe, geht das sehr einfach und komfortabel.
Ich würde mir aber gerne mal ein Oberteil komplett selber erstellen. Hilfen dafür besitze ich sogar, ich muss mich eben nur mal drum kümmern. Gerade für meine selbstgesponnenen Garne hab ich immer etwas Probleme passende Anleitungen zu finden, da sie sich bei der Lauflänge/Garnstärke anders verhalten als industriell gesponnene.

Mittwoch, 1. März 2017

Fair Isle Knitalong: Finale!

Der tolle Knitalong ist dann auch wieder vorbei. Ich danke Stella und mema fürs organisieren! Es hat Spaß gemacht und meine Motivation ordentlich gefördert.
Ich bin ja mit zwei möglichen Projekten an den Start gegangen, weil es ja so viel Zeit war (hört ihr wohl auf zu lachen!). Angefangen hab ich dann aber doch nur eines, aber das ist tatsächlich fertig geworden!

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Ich habe einen Oktopuspullover! \o/

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Meine bisherigen mehrfarbigen Projekte waren ja ehre so Größenordnung Socken, weshalb ich sehr froh bin, dass das hier doch so gut geklappt hat.

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Meine Fadenspannung lässt sich immer noch verbessern, aber das ist total eine Übungssache. Ich mein, dass sich das auch im Laufe des Pullovers gebesser hat. Die Photos oben geben leider das grün nicht ganz richtig wieder. Die Farbe heißt eigentlich 'waldgrün'. Die folgenden Photos sind übrigens alle vor dem Waschen entstanden, während ich ihn vor den Tragephotos schon einmal von Hand gewaschen hab. Das Maschenbild hat sich dadurch noch ein wenig ausgeglichen.

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Hier kommt sie der Realität etwas näher.

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Ein wenig Drama gab es am Ende natürlich doch noch, mir ist nämlich kurz vor Ende noch das schwarze Garn ausgegangen. Also musste ich nochmal ein Knäuel nachbestellen.
Und weil ich es doch immer wieder interessant finde, gibt es noch Innenphotos.


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Damit ich am Ende nicht so viele Fäden zu vernähen hatte, hab ich nach Möglichkeit den Anfangs- und Endfaden direkt beim stricken eingewebt. Ich weiß leider nicht mehr, welche Anleitung ich dazu benutzt hab.

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Und jetzt noch ein paar Zahlen.
Die Anleitung ist der 'Embrace Octopus Sweater' und ich hab ihn aus Drops Big Merino in schwarz und waldgrün gestrickt.
Gestrickt hab ich den Pullover auf 5,0 und 5,5 mm Nadeln. Ich hatte mir ein Zincnadelspiel gekauft, da ich keines in 5,5 mm hatte, aber die kann ich bei der Stärke nicht wirklich empfehlen. Ich finde es ist sehr schwer. Mit meinem Nadelspiel in 2,0 mm komm ich hingegen super klar.
Verstrickt habe ich 881 m Wolle, davon 241 m grün.
Direkt an der Größe hab ich nichts angepasst, aber ich hab mit einer anderen Maschenprobe gestrickt als in der Anleitung vorgesehen, wodurch der Pulli viel figurbetonter sitzt als im Original.
Die Anleitung selber war an ein paar Stelle etwas unklar und an einer Stelle hab ich im Chart einen Fehler gefunden. Das waren allerdings alles Sachen, die erfahrene Strickerinnen lösen können.

Dienstag, 28. Februar 2017

FJKA 2017: 1. Treffen

Bei MeMadeMittwoch gibt es dieses Jahr wieder einen Frühlingsjacken Knitalong. Und da ich eh noch vorhabe mir dieses Jahr ein paar leichtere Jäckchen zu stricken, plan ich doch direkt mal da dran teilzunehmen.

Der Zeitplan sieht wie folgt aus:

26. Februar: 
Ideen, Inspiration, Überlegungen - was wäre möglich, was ist nötig?
05. März:
Der kalendarische Frühling ist da und mit ihm ein konkreter Plan fürs Frühlingsjäckchen! Welches Muster, welches Modell werde ich stricken? Welche Wolle verwende ich?
19. März:
Erstes Zwischentreffen und ich bin gut im (Strick)-Fluss.
Oh nein! Da gibt es einige Schwierigkeiten und aufgetrennte Reihen...
02. April:
Nun ist es ganz offiziell Frühling und dank Zeitumstellung können wir abends lange im Hellen stricken! Oder ist die Stricklust ein wenig ermüdet? Oder habe ich das fertige Jäckchen schon ausgeführt?
16. April:
Draußen scheint hoffentlich die Frühlingssonne und wir können gut gekleidet beim Osterspaziergang flanieren!

Bei den Inspirationen hab ich mich davon leiten lassen, wofür ich schon Wolle da habe. Das wären zum einen für den Chickadee, den ich ja schon beim Fair Isle Knitalong vorgestellt hatte, und noch einen zweiten Featherweight.

Von meinem ersten bin ich ja immer noch begeistert, da er so ein schönes Basicteilchen darstellt, dass ich unbedingt noch einen brauche.

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Bis gestern hatte ich allerdings noch das Problem, dass die für den Chickadee benötigten Nadeln in einem anderen Projekt waren, allerdings ist das inzwischen fertig. Für den Featherweight stehe ich noch vor dem Problem, dass ich mit der Wolle gerade noch einen Hitofude stricke und ich den Featherweight erst anfangen kann, wenn der fertig ist. Eins von beiden werde ich aber auf jeden Fall stricken!

Montag, 27. Februar 2017

Stilvorbilder

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Heute geht es dann endlich mit Teil 3 der Blogserie weiter zum Thema Stilvorbilder.

Was bewunderst du an der Art, wie andere Frauen auftreten?

Ich bewundere es, wenn jemand sich in seinem Stil und damit dem Auftreten einfach wohlfühlt. So etwas fällt ja durchaus auf. Wenn es dann noch in irgendeiner Art aus dem Rahmen fällt, find ich das nochmal beindruckender.

Viele Leute sagen, sie wollen sich «wohl fühlen», oder sie bewundern Menschen, die »selbstbewusst» wirken. Was bedeutet das für dich?

Genau das hab ich ja in der ersten Frage auch gesagt. Für mich heißt das ein wenig, abwertende Blicke zu ignorieren, oder fiese Kommentare. Es gibt Kleidung, die ich nicht anziehen würde, weil mich das total unsicher macht, aber es gibt andere Frauen, die rocken das einfach sowas von. 

Fallen dir Frauen auf Straße auf? Falls ja, welche Art von Frauen ziehen deine Aufmerksamkeit auf sich?

 Ja, tun sie. Eine bestimmte Art kann ich jetzt nicht sagen, aber manchmal gibt es einfach die Frau in dem großartigen 50s Retro-Outfit in der Bahn mit der tollen Kleidung oder die Muslima in der Stadt, mit dem absolut großartigen Makeup. Ich gucke dann automatisch hin (eventuell wirkt das als Anstarren), weil es mich einfach freut. Und weil es meiner Subkultur entspricht, freu ich mich auch immer über gut gekleidete Grufties.

Welche bewunderst du? Wenn nicht Bewunderung, wie würdest du das Gefühl beschreiben, das eine interessant angezogene Frau auf der Straße bei dir auslöst?

Bewundern ist so eine Sache. Ich weiß es gibt viele Leute, für die es Mut benötigt sich auffälliger anzuziehen, aber ich hab mich über die Jahre so daran gewöhnt einfach etwas auffälliger zu sein, dass es bei mir keine Bewunderung auslöst. Aber eben durchaus mal Freude. Oder wenn es etwas ist, mit dem ich so gar nichts anfangen kann, ein 'interessant'. Dieses Gefühl zu beschreiben find ich wirklich schwierig. Aber kennt ihr diese Tage, wo einfach alles meh ist und dann seht ihr jemanden in der Bahn, der so schön gekleidet/geschminkt ist, dass man einfach lächeln muss?

So, das waren jetzt meine Antworten. Ich empfehle euch auch die anderen bei Nico zu lesen!

Mittwoch, 22. Februar 2017

Hollyburn und Nettie

Gefühlt hab ich gerade nur angefangene Nähprojekte rumliegen, die grad alle zicken oder worauf ich grad keine Lust hab oder Dinge benötigen, die sich grad nicht finden lassen. Also hab ich am Sonntag spontan beschlossen mir noch eine Nettie zu nähen. Das Zuschneiden ging schnell und dann konnte ich mich mehrere Stunden nicht aufraffen auch tatsächlich zu nähen. Aber Dank einiger Unterstüzung der Nähnerds auf Twitter hab ich es dann doch geschafft. Insgesamt hat das ganze inklusive Zuschneiden vielleicht vier Stunden gedauert, also ein gutes Projekt für Zwischendurch und schnellen Erfolg. Ich hab mich für den hohen Ausschnitt hinten und den niedrigen vorne entschieden. Außerdem hab ich die Ärmel eine Nummer größer zugeschnitten, da sie bei meiner ersten Nettie sehr eng ausgefallen sind. So passen sie viel besser.

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Dazu eignet sich meiner Meinung nach der Hollyburnrock ganz besonders gut. Durch den Bund und die Taschen trag ich da nämlich eher ungern engere Tshirts drüber. Vorteil der Nettie ist hier eindeutig, dass sie nicht rausrutschen kann.

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In die Taschen bin ich immer noch ein wenig verliebt. Ich sollte viel öfter welche an Kleider/Röcke anbringen.
Da es mir persönlich auf der Arbeit aber etwas frisch ist, bin ich dort so rumgelaufen.

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So sieht man zwar nicht mehr viel vom Oberteil und dem mir besonders gut gefallendem Ausschnitt, aber mir ist nicht kalt. Leider sieht man auf den Photos das schöne Muster auf dem Rock überhaupt nicht, aber besser war bei dem Kunstlicht einfach nicht drin.

Damit nehm ich dann heute am MeMadeMittwoch teil.