Mittwoch, 2. September 2020

TLC Caftan

Was macht frau, nachdem die Hitzewelle vorbei ist? Genau, einen luftigen Kaftan nähen. Die nächste kommt ja bestimmt. Entschieden hab ich mich für den TLC Caftan von Decades of Style. Die Suche im örtlichen Stoffladen ergab dann einen traumhaften Leinen-Viskose-Stoff mit einem schicken Muster. Also 4,5 m davon und 0,5 schwarzen Kontrast gekauft.


Ich habe mich für die Variante A, die lange, entschieden. Größe hab ich anhand der Tabelle ausgewählt und das passt, wobei es hier ja nicht so viele Passstellen gibt.


It has pocketses!

Ich fühle mich sehr fancy, aber gleichzeitig auch total gemütlich. Und der letzte Satz der Anleitung "Swan around in caftan like a queen" stellt das Tragegefühl meiner Meinung nach sehr gut dar.

Die Anleitung selber fand ich gut zu verfolgen, das einzig aufgetretene Problem lag bei mir. Die Seitenteile haben viele Markierungen und bei Taschen annähen sollte man darauf achten, die richtigen Passzeichen zu wählen. Dabei sind sie für die Taschen extra mit anderen Symbolen...

Verlinkt: MeMadeMittwoch

Samstag, 20. Juni 2020

Bexley Dress

Social Media und Blogs sind ja an 95% meiner Schnittmusterkäufe Schuld. So war es auch beim Bexley Dress von Blank Slate Patterns der Fall, was ich bei Sew Goth gesehen hatte. Und so ein paar nette Jerseykleider kann frau ja immer gut gebrauchen.



Gut, an meinen Abnähern müsste ich noch arbeiten. Größe hab ich anhand der Tabelle genäht und bin mit der Passform zufrieden. Außerdem hab ich das Oberteil verlängert und eine Hohlkreuzanpassung vorgenommen. Für meinen ersten Versuch ist die Hohlkreuzanpassung nicht schlecht, aber beim nächsten Mal würde ich da wohl noch etwas mehr rausnehmen, da dort immer noch Falten sind.
In der Anleitung selber sind für mehrere Anpassungen Informationen vorhanden: verlängern, Bizeps-, Hohlkreuz- und Abnäheranpassung und FBA. Ich kam mit dem Schnittmuster gut klar.

Mittwoch, 6. Mai 2020

The Witching Hour

The Witching Hour von Dear Ingenue ist ein Oberteil (Swoncho) in welches ich mich sofort verliebt hatte, als es im Oktober 2019 rauskam. Am 20. Januar hab ich ihn dann angeschlagen und war am 01. März fertig.



Als Garn hab ich Drops Merino Extrafine, einmal in schwarz und als Kontrast in 'blauer Nebel' (Farbnummer 38) ausgesucht.



Gestrickt hab ich Größe S-M, das ganze ist ja als Oversize gedacht. An der Länge habe ich nichts geändert, dafür aber die Abschlussborte auch an den Ärmeln gestrickt und, um gegen ein Umklappen des Saums vorzugehen, hab ich noch eine zusätzliche Runde glatt rechts vor dem Bündchen gestrickt.
Gebraucht hab ich 380 g schwarz und 145 g von dem graublau.
Die Anleitung selber fand ich verständlich geschrieben und hatte eigentlich keine Probleme beim stricken.

Verlinkt: MeMadeMittwoch

Sonntag, 1. März 2020

What the Fade?!

Das nächste Stricktuch in der Runde ist der What the Fade?! von Andrea Mowry. Ich hab ihn als er rauskam als Mystery Knit-Along mitgestrickt. Gefordert sind sechs Farben in Sockenwollstärke, die ich tatsächlich alle in einer passenden Kombination im Stash hatte.
Die verwendeten Garne waren vier Mal vom Mondschaf, Blue Moon Fibre Arts und ein von mir handgesponnener Strang. Der Verbrauch variierte zwischen 40 g und 84 g.



Wie der Name vermuten lässt, wird durchs Faden ein sanfter Übergang zwischen den Farben erzeugt. Ansonsten eine Kombination aus Brioche und krausrechts. In der Anleitung waren noch Quasten an den Ecken vorgesehen, aber die hab ich weggelassen.


Das Tuch ist wirklich sehr groß geworden, richtig gut zum einkuscheln.

Dienstag, 28. Januar 2020

Celestarium

Das nächste Tuch in dieser Reihe zeigt den Sternenhimmel am Nordpol. Audry Nicklin hat neben dem Celestarium, welches eben den Nordpol zeigt, auch den Südpol und den Äquatorhimmel herausgebracht. Die Sterne werden durch ein Lochmuster und eingestrickten Perlen dargestellt.

Natürlich habe ich mich für ein sattes blau entschieden, hier Wollmeise Lace in der Farbe 'Lapislazuli'. Gebraucht hab ich 180 g/950 m. Bei den Perlen hab ich mich für goldene entschieden.


Das stricken selber war unkompliziert, einzig beim Chart für die Umschlagplatzierung musste wirklich aufgepasst werden.
Sollte ich irgendwann den Südpolhimmel noch stricken, würde ich mich aber für anderes Garn entscheiden. Die Wollmeise lässt sich nicht sonderlich gut auf Größe spannen und der Drape (ich hab keine Ahnung, wie das auf deutsch heißt) fehlt einfach. Dadurch ist das Tuch zum einen, verglichen mit dem Original, eher klein und zieht sich auch schnell wieder zusammen.