Montag, 13. Februar 2017

Stilprägung

Ich hänge hinterher, es ist schon Teil 3 der Blogserie draußen, aber hier kommt mein Senf zum Thema Stilprägung.

 photo Blogserie1_Stilpraegung_zpszdq67myb.jpg


Welchen kulturellen Hintergrund hast du, und wie beeinflusst er deinen Kleidungsstil?


Ich bin in Westdeutschland aufgewachsen, genauer gesagt beim Pott. Dadurch hab ich zum einen viel Arbeiterkleidung mitbekommen, aber auch viele alternative Stile (für eine Kleinstadt hatten wir echt viele Punks). Dadurch hatte ich kein Problem mit etwa 16 anzufangen als kleiner Grufti in schwarz rumzurennen. Ich war ja nicht alleine.

Hast du von deinen Eltern etwas über Kleider, Anziehen oder Stil gelernt? Woran erinnerst du dich konkret? Haben sie dir diese Dinge beigebracht oder hast du sie dir abgeschaut?
Von meiner Mama hab ich definitiv mein Farbgefühl. Es gibt Farbkombinationen, die gehen für mich gar nicht (pink und rot, oder knatschgrün und lila direkt aneinander). Meine Eltern haben mich schon viel machen lassen, auch wenn natürlich gerne mal die tollen Sprüche wie "Kind, deine Nieren, zieh ein längeres Oberteil an" oder "Muss die Haarfarbe sein?" kamen. Aber sie haben z.B. mein schwarz tragen relativ gut akzeptiert.

Zeig uns ein Foto von deiner Mutter aus der Zeit, bevor sie Kinder hatte, und beschreibe, was du siehst.
Ein Photo will ich hier nicht zeigen, aber meine Mutter arbeitet in einem Büro und zieht sich passend dazu an, also oft Bluse und immer! Hose. Ich glaub sie besitzt wenn überhaupt ein Strandkleid und ansonsten weder Röcke noch Kleider.

Kannst Du etwas dazu sagen, inwiefern deine Figur und Dein Stil mit deiner Mutter zu tun haben, oder auch nicht?
Meine Figur hab ich definitiv von meiner Oma väterlicherseits und ich seh meiner Mutter generell nicht sehr ähnlich. Wenn man sich Teenagerphotos von meiner Oma und mir anschaut, könnte man uns fast verwechseln, mit meiner Mutter nicht. Wie oben schon gesagt, hab ich das Farbempfinden von meiner Mutter, aber stilmäßig sind wir uns überhaupt nicht ähnlich. Da hab ich mich einfach ganz anders entwickelt, wobei sie durchaus toll findet, was ich so trage.

So, das war es zu Teil 2, Teil 3 kommt dann die Tage. Schaut auf jeden Fall in die anderen Posts im Linktool rein!

Kommentare:

  1. Ha, noch eine Hosenmama! Und ich komme auch mehr nach Papas Familienseite, zumindest figürlich. Meine Mama kommt jetzt lustigerweise durch mich wieder mehr zum nähen, obwohl sie ein paar Jahre Pause gemacht hat. Man könnte sagen, so schließt sich der Kreis!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Wenn meine Mutter meine ganzen Handarbeiten sieht, sagt sie immer nur: "Das hast du nicht von mir Kind" xD Sie kann damit wirklich kaum was anfangen, freut sich aber, wenn ich ihr Socken stricke.

      Löschen
  2. Das mit den Nieren ist wirklich so ein typischer Elternspruch, oder?

    Meine Mutter war ja entzückt, als ich mir mit zarten 27 erstmals die Haare blau färbte. Jetzt bin ich blond und sie trauert der Buntigkeit hinterher... :D

    Ich freu mich auf Teil 3!

    Liebe Grüße,
    Sabrina

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Meine Oma kann den Spruch auch sehr gut ^^
      Wenn meine Kopfhaut es mitmachen würde, hätte ich auch immer noch bunte Haare, aber leider ist das nicht mehr drin *seufz* Ich freu mich dafür immer, wenn ich so richtig toll bunt gefärbte Haare auf der Straße sehe.

      Löschen